Online
7. März 2023
Mehr erfahren

Teilnehmende

Hier die Anmeldungen für das WIMACamp 2021 und demnächst dann vielleicht dein Name als Teilnehmer*in am WIMACAMP 2023:

Andrés Antolín Hofrichter, FEDA Madrid
Florian Aubke, FH Wien der WKW
Kristina Bedijs, Studienzentrum der EKD für Genderfragen
Clara-Marlene Berger, ZEIT Verlag, Hamburg
Stefanie Blankenburg, Beuth Hochschule für Technik, Berlin
Thoralf Buller, bbw Hochschule
Christian Carstensen, BVIB e.V., Bielefeld
Paulina Conrad, Hanns-Seidel-Stiftung e.V., München

Joachim Dörr, Innovations Management GmbH, Kaiserslautern
Frank Feldmann, Feldmann & Hellmann, Berlin
Madeleine Gahr, Karlsruher Institut für Technologie
Joana Große-Heidermann, ZEIT Verlag, Hamburg
Ulrich Grünewald, Brühl
Meike Hebich, Karlsruher Institut für Technologie
Saskia Heim, ZEIT Verlag, Hamburg
Nicole Hillebrand, Max-Rubner-Institut, Karlsruhe
Mirjam Horn-Schott, Universität Bayreuth
Alina Hoskins, Bundesamt für Verbr.schutz und Lebensmittelsicherheit, Berlin
Elisabeth Jostock, Max-Planck-Ges. zur Förd. der Wissenschaften, München
Simone Keim, Hochschule Anhalt, Köthen
Charlotte Kempf, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtlingen-Geislingen
Johanna Klyne, TU Berlin
Thorsten Knoll, TU Berlin ScienceMarketing
Anna Kollenberg, analytic thinking, Dallgow-Döberitz
Anja Kopperschmidt, T-Labs, Berlin
Artur Krutsch, Charité / Berlin University Alliance
Alexandra Lion, ZEIT Verlag, Hamburg
Wolfgang Merten, TU Berlin ScienceMarketing
Stephanie Methner-Mand, TU Berlin ScienceMarketing
Lisa Müller, FU Berlin
Tom Müller-Heuser, ATZE Musiktheater, Berlin
Robert Norden, Berlin
Alice Orth, TU Berlin ScienceMarketing
Katja Patzwaldt, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden
Moritz Plathe, ZEIT Verlag, Hamburg
Sascha Pogacar, Fraunhofer IEE
Hanna Proner, ZEIT Verlag, Hamburg
Stephanie Reiner, SoWiBeFo, Regensburg
Friederike Riedel, ZEIT Verlag, Hamburg
Elke Roesner, ZB MED Informationszentrum Lebenswissenschaften, Köln
Finja-Marie Schardin, TU Berlin ScienceMarketing
Anne C. Schenderlein, FU Berlin
Daniel Scheu, Universität zu Köln
Juliane Schmidt, ZEIT Verlag, Hamburg
Swantje Schmidt, DFKI GmbH, Bremen/Niedersachsen
Irina Schuh, Kempen
Christiane Schumacher, Jade Hochschule Oldenburg
Elisabeth Simon, Institut für Chemie / TU Berlin
Lea Stepczynski, TU Berlin ScienceMarketing
Cathrin Töpfer, Universität Jena

Im Pitch 2022

Themen für den Pitch 2022 veröffentlichen wir hier, wenn sie uns vorab zukommen.
Natürlich müssen sie dann immer noch am 30. August 2022 in den Pitch, wo sich entscheidet, welche Themen von größtem Interesse sind.
 

Im letzten Jahr waren unter anderem Themen und ihre Themenpat*innen
 

Content Marketing - begrenzte Mittel effizient eingesetzt


Was ist strategisches Content Marketing? Welche Kanäle und Zielgruppen kann man bespielen? Welche Formate bieten sich an?
Das Buzz-Word Content Marketing - was sehr oft mit dem "story-telling" einher geht - ist bei Marketing-Experten in aller Munde und gilt aktuell im Print wie auch in den Online-Kanälen als das Zaubermittel, um Inhalte und Informationen ansprechend zu vermitteln und/oder für das eigene Unternehmen/die eigene Institution zu werben.
Geschichten kommen aber nur dann gut an, wenn sie für die Zielgruppe verständlich und in der entsprechenden Tonalität sowie über entsprechende Kanäle erzählt werden und inhaltlich auf das Interesse der Zielgruppen treffen. Daher sind zu Beginn einige wichtige strategische Entscheidungen zu treffen, damit das Format des Content-Marketing erfolgreich ein- und umgesetzt werden kann. Dieser Workshop klärt die Fragen, die man sich vorher stellen sollte, um Intention und Ziel in eine klare Linie zu bringen.

Dr. Hanna Proner, Director Universities & Research, ZEIT Verlag

 

Ist die Wissenschaft fit für die KI im Alltag - oder treibt die Technologie die wissenschaftliche Zukunft?


Wir sollten uns bewusst machen, dass wir beim Einsatz von KI von nicht mehr als der Adaption menschlicher Entscheidungsprozesse-, -strukturen und -strategien durch Maschinen sprechen - autonome Kühlschränke und Fahrzeuge sind quasi bereits der nächste Morgen.
Auch im wissenschaftlichen Alltag ist der Einsatz von KI ein wichtiges Zukunftsthema. Doch aus welcher Perspektive müssen wir KI in diesem Kontext betrachten? Welches Modell beschreibt KI in der Wissenschaft am besten?
KI in der Wissenschaft wird vorrangig eine Frage des Managements von Informationen sein und in welchem System wir Angebot und Nachfrage befriedigen wollen. Wie können wir uns fit machen, nicht von der Technologie getrieben zu werden, sondern von unseren wissenschaftlichen Lebenszyklen?

Wolfgang Merten, Studiengangsleiter Wissenschaftsmanagement TU Berlin und Thoralf Buller, Studienleiter Unternehmensführung bbw Berlin

 

Befindet sich die Autorität der Wissenschaft in einer Krise?

Wenn es um die Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft geht, finden sich nicht selten geradezu überschwängliche Zuschreibungen: Sie habe den gesellschaftlichen Wandel (mit) zu gestalten, sie weise der GEsellschaft den Weg oder sie generiere Lösungen für die großen Herausforderungen. Gesellschaft und Politik seien schließlich auf die Erkenntnisse der Wissenschaft angewiesen. wie unlängst etewa auch der Bundespräsident meinte: "Wir werden den Weg in die Zukunft nicht im Dunkeln finden, wir brauchen das Licht der Wissenschaft."

Zugleich wird allerdings auch (zunehmend?) von einer Krise der Wissenschaften gesprochen. Die Stichworte lauten hier nict nur Wissenschaftsfeindlichkeit, Populismus und alternative Fakten, häufig als Kampfvokabeln verwandt und dann als Angriffe von außen verstanden. Entscheidender sind aber wohl insbesondere die negativen Phänomene, die sich aus dem Wissenschaftssystem selbst heraus zeigen. Diese negativen Phänomene heißen etwa wissenschaftliches Fehlverhalten, Replikationskrise und Plagiarismus, innerwissenschaftlich getrieben etwa durch Publikationsdruck und Ökonomisierung, aber eben auch außerwissenschaftlich induziert durch etwa Politisierung oder Moralisierung. IN der Süddeutschen wurde daher zuletzt gefragt, ob die Wissenschaft "noch als Anker unserer Gesellschaft" taugt.

Wie steht es also um die Autorität der Wissenschaft? Ist es tatsächlich angemessen, von einer Krise zu sprechen? Und falls ja, wie ließ sich darauf innerhalb des Wissenschaftssystems angemessen reagieren? Und was hieße das eigentlich für die Wissenschaftskommunikation? Wie kann und sollte ihre Rolle dabei eigentlich gestaltet sein?

Uwe Herrmann, persönl. Referent des Präsidenten der FU Berlin