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25. August 2020
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Um am WIMACamp/digital teilzunehmen, registriere dich bitte
online hier.

Die Online-Registrierung ist bis zum 23.08.2020 um 18.00 Uhr möglich.
Die Zugangsdaten zum Camp gibt es im Anschluss.

Teilnehmende

Die ersten Anmeldungen für das
WIMACamp/digital 2020 sind eingegangen.
Dabei sein werden:



Dr. Matthias Arlt, Die Blattmacher - Kommunikation und Wisssenschaft GmbH
Anousha Asadzadeh
Elke Brown,
Fraunhofer IGCV
Dr. Bettina Buchholz, Universität Potsdam
Prof. Dr. Thoralf Buller, bbw
Ingo Einacker, TUBS GmbH
Ulrike Erfurth, Studierendenwerk Thüringen
Manuela Faber
Lela Grießbach, Universität Siegen

Ulrich Grünewald, Medientraining und Improvisationstheater
Uwe Hermann,
Freie Universität Berlin
Nicole Hillebrand, Max-Rubner-Institut
Karola Janz, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Dr. Leif Johannsen, RWTH Aachen Universität
Katja John, Philipps-Universität Marburg
Frederike Kipper, Alexander von Humboldt-Stiftung
Robert Kircher-Reineke, Humboldt Universität Berlin
Dr. Rebecca Klopsch,
Potsdam Transfer - Universität Potsdam
Dr. Thorsten Knoll, TUBS
Anja Kopperschmidt, Telekom Innovation Laboratories
Dr. Katharina Krüth, Fachhochschule Potsdam
Artur Krutsch, WIMA
Patricia Kuhr, Philipps-Universität Marburg

Beate Kukielak, Technische Hochschule Lübeck
Julia Lammertz, Universität Greifswald
Rita Lansch,
Informationsdienst Wissenschaft e.V. (idw)
Yasmin Lindner-Dehghan Manchadi, FOM Hochschule
Dr. André Lottmann,
Stiftung Charité
Bernhard Ludewig
Karen Lüken, SPECS Surface Nano Analysis GmbH
Stephanie Mand, TUBS GmbH
Horst-G. Meier, Messearbeitskreis Wissenschaft e.V.
Anne Merks
Dr. Wolfgang Merten, TU Berlin
Antje Nestler, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Sandra Niemeyer, TIB Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften
Alice Orth, TUBS GmbH
Ulrike Ostrzinski, ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften
Dr. Katja Patzwaldt, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Dr. Henrike Perner, agrathaer
Marina Piminova
Ilva Putzier, Erasmus University Rotterdam
Dr. Jo Richers
Christine Richert, Transferservice Technische Hochschule Wildau
Domenica Riecker-Schwörer, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Elke Roesner, ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften
Beate Rogler,
MATH+ Cluster of Excellence, TU Berlin
Daniel Scheu, Universität zu Köln
Sibel Schmidt, Universität zu Köln
Sabine Scholz, Hochschule Zittau Görlitz
Dr. Jasmin Schomakers,
Philip Schrenk, TIB
Irina Schuh
Mareike Siemsglüß
Dr. Guido Speiser,
Max-Planck-Gesellschaft
Dr. Svenja Steinfelder, Max Delbrück Center
Michaela Strinzel, Schweizerischer Nationalfonds
Yves-Oliver Tauschwitz, Universität Ulm
Angelina Tittmann, Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)
Cathrin Töpfer, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Julia Ullrich, Fachhochschule Potsdam
Piril Urganci, TU Berlin
Dr. Martina Urioste-Buschmann
Julius Wesche, Fraunhofer ISI / Universität Utrecht
Liu Yang, Technische Universität Berlin



Hier geht es direkt zu den Tickets und Anmeldungen
für unser erstes WIMACamp in digitalem Format.

Im Pitch 2020

Einige Themen, ihre Paten und Patinnen hier schon vorab:

 

 

 

Content Marketing - begrenzte Mittel effizient eingesetzt

Was ist strategisches Content Marketing? Welche Kanäle und Zielgruppen kann man bespielen? Welche Formate bieten sich an?
Das Buzz-Word Content Marketing - was sehr oft mit dem "story-telling" einher geht - ist bei Marketing-Experten in aller Munde und gilt aktuell im Print wie auch in den Online-Kanälen als das Zaubermittel, um Inhalte und Informationen ansprechend zu vermitteln und/oder für das eigene Unternehmen/die eigene Institution zu werben.
Geschichten kommen aber nur dann gut an, wenn sie für die Zielgruppe verständlich und in der entsprechenden Tonalität sowie über entsprechende Kanäle erzählt werden und inhaltlich auf das Interesse der Zielgruppen treffen. Daher sind zu Beginn einige wichtige strategische Entscheidungen zu treffen, damit das Format des Content-Marketing erfolgreich ein- und umgesetzt werden kann. Dieser Workshop klärt die Fragen, die man sich vorher stellen sollte, um Intention und Ziel in eine klare Linie zu bringen.

Dr. Hanna Proner, Director Universities & Research, ZEIT Verlag


 

Nachhaltigkeit als Herausforderung für das Wissenschaftsmarketing

Wissenschaftliche Institutionen werden zukünftig immer deutlicher gefordert sein, über ihre Nachhaltigkeitsanstrengungen zu berichten. Im stärker werdenden internationalen Wettbewerb um die und mit den Besten werden Chancengleichheit und Diversity, aber auch ein ökologisches Bewusstsein der Einrichtungen wichtigste Argumente im Wissenschaftsbetrieb darstellen; diese wollen vermittelt werden, um das eigene Handeln zu legitimieren. Was kann Wissenschaftsmarketing ergo tun, um für die eigenen zu vermarktenden Themen Unterstützungsangebote und Schnittstellen schaffen? Bedarf es gar eines Sustainable Science Marketings?

Prof. Dr. Thoralf Buller, Studienleiter der bbw Hochschule Berlin

 

 

Von der "Third Mission" zur Quintuple Helix": Die Überforderung der Wissenschaftsorganisation - und wie das Wissenschaftsmanagement helfen kann

Von der Wissenschaft wird immer mehr verlangt. Neben Forschung und Lehre haben sich Hochschulen, aber auch andere Einrichtungen des Wissenschaftssystems inzwischen vielen weiteren Missionen zu stellen: Wissens- und Technologietransfer, Politikberatung, Open Science, digitale Transformationen etc. Woher kommen diese neuen Ansprüche und was machen sie mit den Wissenschaftseinrichtungen als Organisationen? Was hat das Wissenschaftsmanagement bisher zur Erfüllung der neuen Erwartungen beigetragen? Und vor allem: Welche Rolle werden Wissenschaftsmanger/innen künftig spielen?

Dr. André Lottmann, Leiter Bereich Wissenschaftsförderung - Stiftung Charité

 


 

Wissenschaftsmarketing: Antragsprosa, Beutegemeinschaft, Placeboeffekt

Man könnte denken, dass Wissenschaftsmarketing, sofern es sich nur nach außen wendet, das Innenleben des Wissenschaftsbetriebs doch weitgehend unberührt ließe. Irrtum! Der Trend zur Selbstvermarktung bleibt bei der Außendarstellung der Hochschulen keinesfalls stehen. Vielmehr wirkt er bis ins Innerste, in die Fabrikation von Forschung hinein. Freilich gibt es ein gewisses Unbehagen in dieser Kultur des Wissenschaftsmarketings, vornehmlich beim akademischen Personal. Nur lässt die fortschreitende Ökonomisierung der Wissenschaft ihnen kaum eine Wahl. Wissenschaftsmarketing gehört heute zum Tagesgeschäft. Es bleibt die Frage, wo es im akademischen Betrieb am wirkungsvollsten zum Einsatz kommen sollte und wo es am wenigsten Schaden anrichtet. Denn Wissenschaft gehorcht ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten und eignet sich womöglich nicht für alle Sektoren gleichermaßen, dem Regime des Marketings vorbehaltlos unterworfen zu werden.

Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Soziologe und Konsumforscher, TU Berlin

 

 

Wissenschaftsmarketing im Spannungsfeld von Wissenschaft und Politik

Dass Wissenschaft und Politik in einem Spannungsverhältnis stehen, ist unlängst durch die Klima-Debatte und insbesondere die sogenannte „Corona-Krise“ wieder deutlich geworden. Dabei hatte es zuletzt noch den Anschein, diese Spannung löste sich allmählich auf, häuften sich doch die Forderungen gegenüber Politikern, bei der Entscheidungsfindung wissenschaftliche Erkenntnisse stärker zu berücksichtigen und Wissenschaftler waren aufgerufen – Stichwort gesellschaftliche Relevanz und Wirksamkeit von Forschung –, sich mit ihrer Expertise verstärkt in politische Prozesse einzubringen. Angesichts der jüngsten Debatten wurden nun allerdings wieder die Stimmen lauter, die vor einer Scientokratie warnten, in der Experten ohne politisches Mandat „alternativlose Lösungen“ präsentieren oder gar die relevanten Entscheidungen treffen.

Folgt man jedenfalls dem Soziologen Max Weber, dann ist Wissenschaft „sinnlos, weil sie auf die allein für uns wichtigen Fragen: ‚Was sollen wir tun? Wie sollen wir leben?‘ keine Antwort gibt“. Und verfolgen nicht Wissenschaft und Politik, sofern wir von demokratischen Systemen ausgehen, mit der – plakativ gesprochen – Suche nach Wahrheiten einerseits und der nach Mehrheiten andererseits auch gänzlich verschiedene Zielrichtungen?

Zu fragen ist also, wie politisch kann, sollte bzw. darf Wissenschaft denn nun sein. Wie ließe sich die häufig zu findende Wendung zu verstehen, Wissenschaft könne/solle Lösungen für die großen Zukunftsfragen und globalen Herausforderungen bereitstellen? Was heißt es eigentlich, wenn wir von "der" Wissenschaft sprechen? Und nicht zuletzt: Was ergibt sich daraus für die Praxis des Wissenschaftsmarketings?

Dr. Uwe Herrmann, Persönl. Ref. des Präsidenten, FU Berlin


 

Zu wenig Muße?

In einer jüngeren Umfrage sagen mehr als zwei Drittel der befragten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass unter dem Zwang zum schnellen Publizieren die Forschung und Lehre leide. Sogar drei Viertel der Befragten beklagen die fehlende schöpferische Muße, aus der erst wirklich innovative Forschungsideen hervorgehen. Ist das Wissenschaftssystem heiß gelaufen (vgl. Blogbeiträge Kai-Uwe Hellmann "Wissenschaftsmarketing: Antragsprosa, Beutegemeinsachaft, Placeboeffekt" / Uwe Herrmann "Wissenschaftsmarketing und Verfallprozesse im Wissenschaftsbetrieb")? Vor welchen konkreten Schwierigkeiten stehen vor allem jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Was sind die Ursachen dieser Situation – und was könnten Auswege sein?

Dr. Guido Speiser, Wissenschaftsmanager, Max-Planck-Gesellschaft