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31. August 2021
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Hier die aktuellsten Informationen rund um das WIMACamp/digital.

12. Juni 2020 - Admin

wie kann künstliche Intelligenz die Wissenschaftskommunikation stärken?

 

Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind in der professionellen Kommunikation, in Journalismus und PR, angekommen. Fußballspielberichte werden automatisch geschrieben und veröffentlicht, Chatbots übernehmen rund und um die Uhr die Kundenkommunikation und welches Video, welcher Userin auf den Social-Media-Feeds angezeigt wird, entscheidet ebenfalls kein Mensch. Auch die vielen kleinen Aufgaben, Arbeitsschritte und Entscheidungen im Arbeitsalltag professioneller Kommunikator*innen werden von intelligenten Werkzeugen (teil-)automatisiert erledigt und getroffen. Das können KI-basierte Übersetzungstools, die inzwischen fast jeder nutzt. Aber auch komplexere Systeme, die auf Basis von großen Datenmengen von Usern selbständig die Startseite eines Nachrichtenportals kuratieren. 

 

Welche massiven Auswirkungen das auf die Branchen hat, zeigt sich verdichtet, in Schlagzeilen, wie „Nachrichtenportal MSN soll von Maschinen gestaltet werden“ oder „Stellenabbau im Zalando-Marketing: ‚Der kreative Marketer wird durch den datengetriebenen ersetzt‘“

 

In der Wissenschaftskommunikation werden wir in nächster Zeit eher nicht von Maschinen ersetzt. Da wir uns aber in den digitalen, auf intelligenten Algorithmen basierenden Räumen, in direkter Konkurrenz zu PR und Journalismus stehen, müssen auch wir uns mit KI beschäftigen, um in dem Wettbewerb um Aufmerksamkeit mithalten zu können.

 

Das Voraussetzungen für den Einsatz von KI in der Wissenschaftskommunikation sind dabei nicht schlecht. Wir können auf die Erfahrungen von Journalismus und PR zugreifen und ihre Tools für uns nutzen. Gleichzeitig forschen an den Hochschulen und Instituten die KI-Expert*innen quasi nebenan. Einen riesen Vorteil, den wir für uns ausnutzen können. Schließlich produziert das Wissenschaftssystem riesige Mengen von maschinenlesbaren, oft auch öffentlich zugänglichen Daten, die sehr gut als Grundlage für KI-gestützte Wissenschaftskommunikation dienen können.

 

Die Implementierung von KI in Wissenschaftskommunikation kann schon jetzt mit dem gezielten Einsatz von KI-Werkzeugen erfolgen. Gerade kleinerer Pressestellen, die aufgrund von mangelnder Kapazität oder fehlender Wissen, bestimmte digitale Formate oder Kanäle, bisher nicht nutzen, können Arbeitsabläufe automatisieren. Mit Lumen5 können beispielsweise für Social-Media optimierte Videos aus Pressemitteilungen erstellt werden. Ganz ohne Schnitt- oder Videbearbeitungskenntisse.

 

Auch die Idee von einem Robo-Wissenschaftskommunikator, der selbstständig Paper in leicht verständliche Texte übersetzt, ist mit Blick auf die beeindruckenden Innovationen wie GPT-3, keine unrealistische Vision mehr.

 

Damit KI in der Wissenschaftskommunikation erfolgreich eingesetzt werden kann, braucht es Räume und Offenheit zum Experiment, systematische Reflektion sowie stärkere Daten- und Algorithmus-Kompetenz. 

 

Artur Krutsch arbeitet als Wissenschaftskommunikator am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und hat sich in der Masterarbeit im Studiengang Wissenschaftsmanagement an der TU Berlin mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Wissenschaftskommunikation beschäftigt.

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12. Juni 2020 - Admin

Go with the flow

Das WIMACamp/digital ist noch immer neu.
Eine andauernde Reaktion auf Umstände, Nachfrage und Lust auf mehr.
Wir sind gespannt.
Go with the flow!

Regel 1: Wer auch immer kommt, ist gerade die richtige Person.

Regel 2: Was auch geschehen mag - es ist das einzige, was geschehen kann.

Regel 3: Wann immer es beginnt, es ist die richtige Zeit.

Regel 4: Vorbei ist vorbei.


Die "Prinzipien der Wertschätzung des Moments" - auch im WIMACamp/digital.

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12. Juni 2020 - Admin

"Das Gesetz des einen Fingers"


"Das Gesetz der zwei Füße ist das Gesetz der selbstgesteuerten Freiheit und Selbstverantwortung: Es besagt, dass jeder Teilnehmer immer am richtigen Ort sein sollte, in derjenigen Arbeitsgruppe, in der er einen Beitrag leisten und etwas lernen kann." *


Das gilt auch im WIMACamp/digital: Raumwechsel sind möglich und erwünscht. Statt mit den Füßen wird der Raum jetzt aber per Finger-Click gewechselt.

... auf in den nächsten Raum, die nächste Runde oder vielleicht auf ein gutes Gespräch und einen spontanen Online Cappuccino im "Lichthof"?

* Auszug aus den Open-Source/Barcamp/Themencamp Vorgaben.

 

 

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12. Juni 2020 - Admin

In diesem Jahr nochmal anders


Im letzten August startete das 1. WIMACamp/digital als Gegenentwurf zu unserem erfolgreichen Präsenzformat
und Reaktion auf die viruelle Ansteckungsgefahr.

In diesem Jahr machen wir das noch eimal:
am 31. August 2021 um 10 Uhr geht es los -
das 2. WIMACamp/digital !
(WarmUp am 30. August, 13-15 Uhr)

Same procedure as last year.
Aber wie immer auch alles ganz anders und neu
mit euren Themen aus eurem Pitch.

 

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